In den vergangenen Tagen ist viel passiert in Köln Kalk. Das Autonome Zentrum, dass seit knapp einem Jahr besetzt war, stand kurz vor der Räumung. Über mehrere Tage war die Zukunft des AZ als einem unkommerziellen und selbstverwalteten Raum für Kunst, Kultur und Politik mehr als ungewiss. Seit dem Räumungsbeschluss seitens der Sparkasse Köln-Bonn, der Besitzerin des Gebäudes, haben sich viele Menschen zum Erhalt des AZ in die Wiersbergstraße 44 begeben und sich für die anstehende Räumung vorbereitet. Immer wieder wurden Verhandlungen zwischen Besetzer*innen und Sparkasse aufgenommen, abgebrochen und erneut begonnen, bis schließlich die Sparkasse glaubwürdig der Legalisierung des Autonomen Zentrums und der Vergabe eines Nutzungsvertrages zustimmte.

Der AStA begrüßt das Fortbestehen des Autonomen Zentrums sehr. Das AZ hat im vergangenen Jahr gezeigt, welche Bereicherung es weit über Kalk hinaus für viele Menschen darstellt. Für einen Zeitraum von zunächst einem halben Jahr, ist die Nutzung des Hauses gesichert und somit die vielfältigen kulturellen, politischen und künstlerischen Veranstaltungen, die dort stattfinden. Anschließend wird sich die Stadt in der Verantwortung befinden, den vielen, auch studentischen, Nutzer*innen des Autonomen Zentrums, auch weiterhin eine Nutzung des Hauses zu ermöglichen.