Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Uni Köln solidarisiert sich mit dem Bündnis ‚Dazwischen gehen’ und unterstützt die Aktivitäten gegen den Nazi-Aufmarsch von Pro Köln am 7. Mai 2011. Einige der Pro Köln-Nazis sind ‚alte Herren’ der Kölner Burschenschaft Germania, die noch immer an der Universität ihr Unwesen treibt und zuletzt durch ein ‚Couleur-Frühstück’ am 20.4. (Hitlers Geburtstag) auf sich aufmerksam gemacht hat.

Dazu Johanna Glaser, AStA-Referentin für kritische Wissenschaften und Antidiskriminierung: „Ob nun rechte Burschenschaften, Pro Köln oder NPD – für nationalistische Hetze darf weder an der Uni, noch insgesamt in der Gesellschaft Platz sein. Rassismus ist ein Angriff auf uns alle, dem wir entschlossen entgegenwirken müssen.“

Katharina Sass, 2. AStA-Vorsitzende, fügt hinzu: „Ob es nun gegen Muslime, Migranten, Juden oder Homosexuelle geht – wir lehnen jede Form von Rassismus und Diskriminierung ab. Alle Menschen sind gleich wertvoll! Es darf niemals salonfähig werden, etwas anderes zu behaupten. Deshalb gehen wir am Samstag auf die Straße.“

Auch Alexander Suchomsky, Sozialreferent des AStAs, schließt sich an: „Zahlreiche Mitglieder des AStAs werden am Samstag mit ihren Hochschulgruppen an den Blockaden und Demonstrationen gegen den Aufmarsch von Pro Köln teilnehmen. Je mehr Menschen sich entschließen können, für Demokratie, Menschenwürde und gegenseitigen Respekt auf die Straße zu gehen, umso besser!“