RaSt fordert mehr Toleranz von Vermietenden und flexibleren Umgang bei Überbelegung zu Semesteranfang

(Pressemitteilung vom 29.10.2013)

Zu den großen Wohnraumfindungsproblemen zu Beginn des Wintersemesters äußert  sich das Referatetreffen ausländischer Studierender (RaSt) in NRW besorgt. „„Der Wohnraum wird in vielen Städten immer teurer, doch Studierende benötigen bezahlbaren Wohnraum““, so Zaineb Mechergui, Referentin für internationale Studierende der HHU Düsseldorf.
„„In unserem Projekt Schlafplätze bemerken wir, dass gerade ausländische Studierende von dem Mangel an bezahlbaren Plätzen betroffen waren“,“ so Sozialreferent Christopher Kohl des AStA der Universität Köln. Deswegen fordern die Referentinnen und Referenten sowohl mehr bezahlbaren Wohnraum, aber auch einen toleranteren Umgang mit Wohnungssuchenden zu Anfang des Semesters. Während an einige Standorten von den Studentenwerken große Toleranz gezeigt wird, bereiten andere Studentenwerke sozial eingestellten Studierenden, die ihren Wohnheimplatz erst einmal mit Wohnungssuchenden neuen Studierenden teilen, große Probleme. „“Wir fordern von allen Studentenwerken und Vermieterinnen und Vermietern, diesen Studierenden, die dazu beitragen, dass niemand auf der Straße schlafen muss, dass sie nicht mit Kündigung drohen, sondern sich verstärkt um die Wohnungssuchenden kümmern und die Übergangslösungen solange akzeptieren, bis Wohnraum für die Suchenden gefunden wurde“,“ so Mateen Daher, der Refer
ent des autonomen ausländerINNEN Referat der Uni Köln für das RaSt.
Vom 04. bis zum 08. November finden bundesweit an verschiedenen Hochschulstandorten Aktionstage gegen die Wohnraumknappheit statt. Diese werden durch das RaSt begrüßt.