Wie finde ich eine Wohnung?

Der Wohnungsmarkt in Köln ist mehr als angespannt, gerade was bezahlbaren Wohnraum in Uni-Nähe angeht.

Mit folgenden Tipps kommst du vielleicht etwas einfacher unter:

  • Am besten schreibst du dich frühstmöglich beim KStW (Kölner Studierendenwerk) auf die Warteliste für deren Wohnungsangebote. Diese sind so günstig und zentral wie (fast) nirgendwo sonst. Es empfiehlt sich sogar, dass ihr euch direkt nach dem Abitur noch ohne Studienplatzzusage auf die Warteliste setzen lasst.
  • Schaut auf den gängigen Portalen nach Studiwerks-Wohnungen, hierfür müsst ihr auf der Warteliste stehen, ihr konkurriert immer noch mit anderen Studis, aber die Chancen stehen ein bisschen besser.
  • Schaut persönlich beim Studiwerk vorbei.
  • WG-Suche: Da viele WGs mit Angeboten überschüttet werden, bringt es manchmal wirklich etwas, selbst ein Gesuch online zu stellen, da viele vorerst die Gesuche durchsehen, um der Überschwemmung zu entgehen.
  • Eine ähnliche Nische stellen auch regionale Zeitungen dar. Wer also für ein Wochenende zur Wohnungssuche nach Köln kommt, kann sich ein paar regionale Zeitungen kaufen und oft noch am selben Tag Wohnungen besichtigen.
  • Notschlafstelle: Vor Ort sucht es sich einfacher, vor allem da viele Besichtigungen spontan stattfinden. In den ersten Semesterwochen müsst ihr aber nicht auf der Straße schlafen. Checkt das Angebot unserer Notschlafstelle.
  • Etwas weiter von der Uni entfernt, ist die Wohnungssuche oftmals etwas leichter. Schaut auf unserer Seite Fairmieten, wo ihr trotzdem noch eine gute Anbindung zur Uni habt oder welche Viertel in Uninähe zumindest etwas günstiger sind.
  • Selbiges gilt für Zwischenmieten: Auch Brühl, Hürth, Erftstadt, Troisdorf, Bergheim sind zumindest für das erste Semester so nah, dass Pendeln nicht unmöglich ist.
  • Eine weitere Möglichkeit unterzukommen sind alternative Wohnkonzepte– und hierunter fallen nicht nur Campen, sondern auch Projekte wie Wohnen für Hilfe (allerdings solltet ihr hierbei direkt ansprechen, wie das aussieht, wenn ihr in den Semesterferien 1-2 Monate weg seid)

Aber ganz wichtig:

Der Wohnungsmarkt in Köln ist wirklich schrecklich. Es liegt also nicht an euch. 10-20 Absagen sind durchaus üblich und bedeutet nicht, dass ihr euch hinterfragen müsst, sondern eher die Wohnungspolitik in Köln.

Zieht trotz all den widrigen Umständen bitte nicht in Schimmel-belastete oder sich in sonstigen gesundheitsgefährdenden Zuständen befindende Wohnung ein, dann ist doch eine Zwischenlösung die bessere Option.