Bildungsstreik
Bildungsstreik-Homepage-Köln PDF Drucken E-Mail

Wer auch mal bei den Aktivitäten des Bildungsstreiks in Köln vorbeischauen möchte, kann sich über den folgenden Link informieren:

http://www.bildungsstreik-koeln.de/

 

Euer AStA

 
Kurzinformationen zur Bildungsstreik-Besetzung PDF Drucken E-Mail

08. Dezember 2009

Update 19:00 Uhr: Kurzeitig erneute Besetzung der Aula2. Es wurde sich mit dem Rektor auf folgenden Kompromiss geeinigt.
a) Es wird ein geeignet großer Raum zur Verfügung gestellt. Dieser ist 24 Stunden am Tag zugänglich. b) Die Aula wird für Studierendenversammlungen zur Verfügung gestellt. Zu einer Zeit, wo die Aula nicht regulär belegt ist. c) Es finden keine weiteren Besetzungen mehr statt. d) Es wird einen "Runden Tisch" zwischen VertreterInnen der Universität und VertreterInnen des Bildungsstreik geben, um über konkrett Probleme an der Uni zu diskutieren. Dieser soll noch einmal in diesem Jahr und noch einmal im Januar tagen.

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Und warum demonstrierst Du? PDF Drucken E-Mail

Kommentare von Demo-TeilnehmerInnen

Was hat über 5.000 Schüler, Schülerinnen, Auszubildende und Studierende dazu bewegt auf die Straße zu gehen? Wir wollten es genau wissen, und haben uns mal umgehört. Einige Kommentare von zufällig befragten StudentInnen:
Jens 1. Semester SoWi:
Die Bachelor/Master-Reformen sind missglückt. Der Leistungsdruck ist viel zu hoch.

A. Nonym 5. Sem. Sonderpädagogik:
Aus Solidarität mit allen, die aufgrund von Studiengebühren überhaupt nicht mehr studieren können. Für
die Bildung wird zu wenig Geld bereitgestellt.

Patricia 3 Sem. Erziehungswissenschaft, Jana 5. Semester VWL:
Die Gebäude, besonders an der HumF, sind in einem katastrophalen Zustand. Seminarplätze gibt es auch zu wenig. Und von den Studiengebühren merken wir kaum was.

 

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Die Bildungsstreikdemo am 17.11.2009 PDF Drucken E-Mail

Dienstag, 9:00 Uhr, es regnet. Eine kleine Gruppe steht im Regen und wundern sich darüber
wieso nur so wenig Leute an einer Demonstration für freie Bildung teilnehmen. Die Kundgebung wird noch
etwas hinausgezögert. 9:20 Uhr, der Platz beginnt sich zu füllen, immer mehr Studierende, SchülerInnen
und Auszubildene strömen herbei. Der erste AStA-Vorsitzende Christian Poell und Peter Förster reden kämpferisch vor den Demonstrierenden, und bringen die Menge damit richtig in Stimmung. Daher schalt es
auch ziemlich schnell über den Albertus Magnus Platz „Wir sind hier, Wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut“ und „Bildung für Alle und zwar UMSONST!“

Gegen 10:00 Uhr geht die Demonstration Richtung Zülpicherstraße los, zwischen 5000-6000 DemonstrantInnen
beteiligen sich. Die Demonstration zieht weiter friedlich über die Zülpicherstraße und über die Kölner Ringe hin zum Humboldt- Gymnasium, wo eine Zwischenkundgebung stattfindet. Nach einigen weiteren Reden zieht der Demonstrationszug durch die kleineren Gassen der Südstadt, über den Neumarkt, bis zum Bahnhofsvorplatz am
Dom weiter. Die Demonstrierenden kommen auf der weiteren Route an verschiedenen Schulen vorbei. Hier schließen sich immer wieder weitere SchülerInnen der Demo an. Besonders zu erwähnen ist der Zwischenhalt
am Friedrich Wilhelm Gymnasium am Neumarkt. Dort hat die Schulleitung veranlasst die Türen zu verschließen. Somit sollte verhindert werden, dass SchülerInnen an der Demonstration teilnehmen können.

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Nachlese Bildungsstreik PDF Drucken E-Mail

Die Aktionen in Gelb gingen in die zweite Runde

Der Bildungsstreik ging am Dienstag den 17.11. in die zweite Runde und wieder demonstrierten mehrere tausend Studierende, SchülerInnen und Auszubildende in ihren gelben T-Shirts. Trotz schlechten Wetters gingen bundesweit knapp 90.000 und in Köln ca. 5.000 DemonstrantInnen für ein öffentlich fi nanziertes und gerechteres Bildungssystem auf die Straßen.


Die Forderungen sind geblieben:

• Selbstbestimmtes Lernen statt starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck
• Kostenfreier Zugang zu Bildung für alle. Unabhängig von Herkunft, sozialer Lage, Geschlecht und Behinderung
• Öffentliche Finanzierung des Bildungssystems
• Demokratisierung und Stärkung der Mitbestimmung und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen
• Erhöhung der Anzahl der Studien- und betrieblichen Ausbildungsplätze.
• Eine Schule, die auf die individuellen Bedürfnisse der SchülerInnen eingeht und soziale Gleichheit garantiert: Kleinere Klassen, mehr Lehrpersonal, Abschaffung jeglicher selektiver Strukturen, wie dem mehrgliedrigen Schulsystem
• Abschaffung von prekären Arbeitsverhältnissen, sowie von Zeit- und Leiharbeit
• Umlagefi nanzierung für Ausbildungsplätze im Sinne von „Wer nicht ausbildet, muss zahlen!“

• Erhöhung der Anzahl der Studien- und betrieblichen Ausbildungsplätze, so dass jede/r Jugendliche ihre/seine Berufswahl frei treffen kann

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Bildungsstreik Nov 2009 PDF Drucken E-Mail

Kölner Aufruf zum Bildungsstreik

Im Juni dieses Jahres haben SchülerInnen, Studierende und Auszubildende gemeinsam und entschlossen für ein radikales Umdenken im Bildungssystem gekämpft - weg von Selektion und wirtschaftlichen Interessen. Durch Demonstrationen, an denen sich bundesweit 260.000 Menschen beteiligten, sowie mit Besetzungen und kreativen Aktionen setzten wir unsere Forderungen auf die gesellschaftliche Tagesordnung. Um den Druck für einen Richtungswechsel in der Bildungspolitik zu erhöhen, finden am 17. November in Köln eine Demonstration und am 10. Dezember in Bonn Aktionen zur Kultusministerkonferenz statt.

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