Referat für Soziales und Internationales

Referent: Alexander Suchomsky

Sprechstunde: Mittwoch, 16 – 18 Uhr

Die Sprechstunde findet im AStA statt.

E-Mail: sozialreferat@asta.uni-koeln.de (sozialreferat null@null asta NULL.uni-koeln NULL.de)

Telefon: 0221 470 6251

Anschrift:
AStA der Universität zu Köln
- Sozialreferat -
Universitätsstr. 16 (Student*innenhaus, 1. OG)
50937 Köln

Der AStA sichert die Beratungsangebote für die Student*innen in sozialen Belangen. Darüber hinaus werden die vorhandenen Reader auf Aktualität überprüft undgegebenenfalls überarbeitet.Noch immer gibt es nicht ausreichend Betreuungsangebote für Kinder von Student*innen.Der AStA setzt sich daher für einen Ausbau der Kinderbetreuung und eine familienfreundliche Uni ein.Das Sozialreferat nimmt die Aufgaben des ehemaligen Referats für Integration, Internationales und Antidiskriminierung in sozialen Fragen wahr, dazu gehört das TEAM-Programm, die Zusammenarbeit mit AAA und DAAD sowie die Vertretung des AStA beim Referatetreffen ausländischer Studierender.Der aktuelle Mietspiegel weist eine weitere Erhöhung der Mietpreise in Köln aus, geradefür kleine Wohnungen. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. In Zusammenarbeit mit denanderen ASten in Köln wird eine Inititaive gestartet, um Druck für mehr studentischenWohnraum aufzubauen.

 

Das Sozialreferat ist der direkte Ansprechpartner für die sozialen Belange aller Studierenden. Ziel ist es, eine Verbesserung der sozialen Bedingungen der Studierenden voranzutreiben und euch über aktuelle Veränderungen zu informieren.

In der Praxis lässt sich diese Arbeit in folgende Arbeitsschwerpunkte einteilen:

1. Beratungsangebote
Die BAföG- und Sozialberatung, welche im Erdgeschoss der Hauptmensa stattfindet, fungiert zum einen als Informationsquelle zum anderen können dort auch direkte Hilfestellungen bei Problemen rund um BAföG etc. geboten werden.

2. Studieren und Jobben

Da die Lebenshaltungskosten in Köln weit über dem Bundesdurchschnitt liegen und die Einführung der Studiengebühren die finanzielle Lage der Studierenden noch weiter verschlechtert hat, ist es für die meisten Studierenden nicht möglich, das Studium ohne einen Job zu finanzieren. Bei der Aufnahme der Erwerbstätigkeit stellen sich aber viele Fragen -wie hoch ist mein Krankenkassenbeitrag, muss ich Lohnsteuer zahlen? Wir sehen uns in der Pflicht, euch über die rechtliche Situation aufzuklären, gleichzeitig aber auch darauf hinzuwirken, die Arbeitsbedingungen der Studierenden zu verbessern. Hierzu gehört bspw. die Initiative des Tarifvertrags für studentische Beschäftigte. Vahit Güzelburc ist der Ansprechpartner für diesen Themenbereich.

3. Vereinbarkeit von Familie und Studium

Nach Schätzungen gibt es derzeit ca. 5000 Studierende mit Kind an der Universität zu Köln. Das Betreuungsangebot beschränkt sich aber auf 20 Plätze. Viele Studierende mit Kind greifen deshalb auf private Betreuungsplätze zurück, die sie aber finanziell noch mehr belasten und den Spagat zwischen Studium, Job und Familie weiter verschärfen. Da das Betreuungsangebt Dreh-und Angelpunkt für die Vereinbarkeit darstellt, arbeitet das Sozialreferat in Zusammenarbeit mit Elternzusammenschlüssen, darauf hinzuwirken, dass vor allem die Plätze für Kinder unter drei Jahren ausgebaut werden und die Studienorganisation flexibler wird. Des Weiteren ist eine Publikation in Arbeit, die sich speziell dem Thema „Studieren mit Kind” widmet.

4. Wohnsituation

Der Wohnraum in Köln gehört mit zu den teuersten in der Bundesrepublik und gerade für die Studierenden wird es immer schwieriger geeigneten Wohnraum zu finden. Ansatzpunkte für die Arbeit des Sozialreferats sind vor allem die bessere Anbindung der kostengünstigeren Stadtteile an die Universität. Aber nicht nur die Mieten stellen ein Problem dar, sondern auch die rechtswidrigen Praktiken vieler Vermieter. Um die Studenten über ihre Rechte und Pflichten aufzuklären arbeitet das Sozialreferat derzeit in Zusammenarbeit zahlreichen Organisationen an einer Kölnweiten Kampagne für gerechte Mietbedingungen.

5. Studienfinanzierung

Die finanzielle Lage der Studierenden gestaltet sich oftmals schwierig. Das BAföG erfüllt seinen Anspruch, jedem/jeder StudentIn unabhängig vom Einkommen der Eltern ein Studium zu ermöglichen nicht. Insbesondere Studierende aus Familien mit niedrigerem Einkommen, sind daher auf Erwerbsarbeit angewiesen. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten für StudentInnen in den vergangenen Jahren überproportional angestiegen und die Einführung der Studiengebühren hat diese Situation der sozialen Selektion noch deutlich verschärft. Das Hochschulinformationssystem (HIS) hat ermittelt, dass 26 Prozent der Studierenden, ihr Studium aus finanziellen Gründen abbrechen. Deswegen sieht das Sozialreferat seine Aufgabe -neben der Hinwirkung auf die Abschaffung der Studiengebühren- darin, die Studierenden über alternative Möglichkeiten der Studienfinanzierung- bspw. Stipendien- zu informieren.

Projektleiter*innen : Aytek Dogan, Robert van Dawen, Sita Arjune, Torsten Rekewitz, Christopher Forst