Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Es wurden keine Ergebnisse gefunden.
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft vor 1944

5. November 2015 um 19:00 - 21:00

Es ist üblich, die Antisemitismustheorie 1944 mit der Dialektik der Aufklärung von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno sowie Jean-Paul Sartres Überlegungen zur jüdischen Frage beginnen zu lassen, zwei Texten, die die Ursachen für Judenfeindschaft ausschließlich bei den Antisemiten sehen. Schon 1894 schrieb jedoch Hermann Bahr: „Wenn es keine Juden gäbe, müßten die Antisemiten sie erfinden.“ Die Auseinandersetzung mit den Ursachen der Judenfeindschaft geht auf die rechtliche Gleichstellung im ausgehenden 18. Jahrhundert zurück. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich daraus eine wissenschaftliche Beschäftigung, die parallel mit der Entstehung einer Wissenschaft vom Judentum entstand. Die deutlichste Kritik formulierten meist die Betroffenen; und so gehört zu den Leitfragen des Sammelbands Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft, inwieweit innerhalb der Kontroversen über den Judenhass und seine Ursachen auch über Formen und Bedeutung jüdischer Zugehörigkeit diskutiert wurde.

Olaf Kistenmacher (Hamburg) und Hans-Joachim Hahn (Freiburg). Gemeinsam gaben sie kürzlich den Sammelband Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft – Zur Geschichte der Antisemitismusforschung vor 1944“ heraus.

Eine Veranstaltung des Bündnis gegen Antisemitismus Köln und des AStA der Universität zu Köln, unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bonn.

Details

Datum:
5. November 2015
Zeit:
19:00 - 21:00
Webseite:
http://pr-0013.sts-dl-02.smarttec.biz/events/aktionswochen-gegen-antisemitismus/

Veranstaltungsort

Hörsaal V, Hauptgebäude (Gebäude 100)
Albertus-Magnus Platz 1
Köln, 50931
+ Google Karte

Veranstalter

Politikreferat
Telefon:
0221 – 470 2612
Webseite:
http://pr-0013.sts-dl-02.smarttec.biz/referate/politikreferat/