Veranstaltungsreihe in der UniMensa – „Einsam vernetzt und niemals game over“

Nachdem sich das Mittags-Kolloquium Soul Food im Wintersemester bereits bewährt hat, geht die Vortragsreihe im Sommersemester 2011 in die zweite Runde. Die dritte Veranstaltung dieses Semesters am 22. Juni zeigt unter dem Titel „Einsam vernetzt und niemals game over“ anschaulich die Grenzen zwischen zeitgemäßem Internetgebrauch und Onlinesucht auf. Virtuelle Plattformen, soziale Netzwerke und Internetrollenspiele eröffnen eine eigene Welt. Doch was passiert, wenn das Facebook-Profil soziale Kontakte nahezu ersetzt oder man bei „World of Warcraft“ kein Ende mehr findet? Die Veranstaltung hilft, eine übermäßige Internetnutzung zu erkennen und vermittelt Möglichkeiten, Betroffene zu unterstützen.

Soul Food ist ein Projekt des Früherkennungs- und Therapiezentrums für psychische Krisen (FETZ) an der Kölner Uniklinik in Zusammenarbeit mit dem Kölner Verein für seelische Gesundheit (KVsG) und dem Kölner Studentenwerk. Vor dem Hintergrund der Bedeutung der Prävention psychischer Störungen und des Abbaus der sozialen Stigmatisierung seelischer Probleme, soll die Veranstaltungsreihe über spezifische emotionale und psychische Probleme und Erkrankungen sowie entsprechende Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeiten informieren und für die eigene seelische Gesundheit sensibilisieren. Jenseits eines formalen Vortrags oder trockener Fachliteratur: als Nachtisch in der Mittagspause mit Kaffee und Tee.

 

Titel: Soul Food: „Einsam vernetzt und niemals game over“

Termin: Mittwoch, 22. Juni 2011 um 13 Uhr

Ort: Kölner Studentenwerk, Foyer des MG der UniMensa, Zülpicher Straße 68–70

Referentin: Frank Meyer, Dipl.-Psych., Institut für Experimentelle Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf