Der AStA der Universität zu Köln kritisiert die Ankündigung der Stadt Köln, den Mietvertrag des Autonomen Zentrums (AZ) nicht verlängern zu wollen, scharf.

„Wir fordern, dass der Mietvertrag verlängert wird oder andere Lösungen gefunden werden, um den kulturellen Freiraum in Köln zu erhalten.“, erklärt Philipp Schubert, erster AStA-Vorsitzender. “Das Autonome Zentrum bietet mit einer Vielzahl an unkommerziellen Angeboten, Vorträgen, Workshops, Konzerten für viele Einwohnerinnen und Einwohner erst die Möglichkeit kulturell aktiv zu sein. Insbesondere für Studierende und Menschen, die eher wenig
Geld zur Verfügung haben, stellt dies eine gute Möglichkeit dar Kunst und Kultur leben zu können”

Der AStA unterstützt daher den Aufruf, sich für das AZ einzusetzen.
„Für uns ist die Reaktion der Stadt Köln, den Vertrag nicht verlängern zu wollen, völlig unverständlich. Das AZ kostet die Stadt nichts und es entstehen ihr keine Nachteile dadurch.“, kommentiert Laura Lemmer, zweite AStA-Vorsitzende.

„Das AZ hat jährlich sehr viele Besucher*innen. Wir hoffen, dass es seine Projekte fortsetzen kann und dieser wichtige Ort erhalten bleiben kann.“, sagt Patrick Schnepper, Politikreferent des AStA, abschließend.