“Kuba ist die Avantgarde einer neuen menschlichen Welt. Im Prozess des gesellschaftlichen Übergangs des Menschen als Ware zum Menschen als Mensch spielt die kubanische Aufmerksamkeit für jeden Einzelnen im Sinne des Ganzen (z. B. das kubanische Gesundheitssystem) und die Gestaltung des Ganzen im Sinne jedes Einzelnen (z. B. kubanische diplomatische Bemühungen für Frieden) eine zentrale Rolle. Daher sind die kleine Insel und ihre Revolution ein Antidot gegen imperialistischen Egoismus – auf jeder Ebene.” So beginnt die Erklärung vom ASTA der Universität zu Köln, dem Referat für internationale Studierende der Universität Hamburg und dem Lateinamerikanischen Studierendenverband (OCLAE). Hier ist die Erklärung mit fortlaufenden Unterstützer*innn zu finden: https://docs.google.com/document/d/1Blj4w-tk7092bSVxbO4DCFmCz8EpNazqs2uiN-JCXlE/edit?usp=sharing
“Als Studierende sind wir besonders gefordert, solidarisch mit Kuba zu sein, aufgrund der hohen Bedeutung, die das Recht auf Bildung dort hat und zu welchem Maß dies unter den Bedingungen der Blockade verwirklicht wird. Die kleine Insel zeigt, was möglich wäre hier zu tun für den Zugang aller zu humanistisch und an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen orientierter Bildung. Vor diesem Hintergrund ist die völkerrechtswidrige Blockade der USA und deren tödliche Verschärfung zu Beginn des Jahres aufs Schärfste zu verurteilen. Sie richtet sich gegen die humanistischen Errungenschaften und droht konkret, diese Jahrzehnte zurückzuwerfen, zusätzlich zu dem unglaublichen menschlichen Leid, das sie verbreitet.
Deshalb haben wir die gemeinsame Erklärung verfasst und sammeln hier in Deutschland wie auch international Unterstützung bei Studierendenverbänden. Überall, an allen Hochschulen sollte diskutiert werden, was vom kubanischen Bildungssystem zu lernen ist und was für eine Bedeutung die Wissenschaft hat, um die Blockade zu beenden. “ erklärt Frederick Heinz, 1. AStA Vorsitz der Universität zu Köln.
Am Sa.,15.08. organisiert die Kubanische Botschaft mit einem Bündnis aus Solidaritätsorganisationen, politischen Organisation und sonstigen Zivilgesellschaftlichen Akteuren, wie dem AStA der Uni Köln, in diesem Sinne die diesjährige Fiesta Moncada am zur Feier Fidel Castros 100. Geburtstags in Bonn unter der Überschrift: “Auf zur Fiesta Moncada – mit Kultur und internationaler Solidarität gegen Blockade und Krieg!”.
Der AStA ruft zu der Demonstration auf, um dort auch die Erklärung und die internationalen Kooperationen zu feiern.
Ab 13:00 gibt es eine Demonstration ab dem Bahnhof Bad Godesberg und ab 15:00 ein Fest an der Botschaft.
Dazu Erläutert Anna de Alvis, Geschichtsstudentin in Bonn und aktiv im Bündnis: “Im hundertsten Geburtsjahr Fidels hat das Feiern besondere Bedeutung: Während die US-Regierung ihre seit über 60 Jahren bestehende völkermörderische Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade verschärft und dem kubanischen Volk den Zugang zu lebensnotwendigen Gütern nahezu vollständig verwehrt, intensiviert sie ihre Drohungen und konkrete Vorbereitungen einer militärischen Intervention. Nicht mit uns! Die Bundesregierung muss den EU-Anti-Blockade-Akt von 1996 umsetzen und sofortige humanitäre Hilfe leisten. Die Blockade muss endlich beendet werden!
Nur mit Kuba und nur in der Verwirklichung dieser Rechte jedes Menschen auf Bildung, Kultur, Gesundheit, Frieden und Arbeit zur Gestaltung und Entwicklung der Gesellschaft hat die Menschheit eine Perspektive.”