Alman mit ohne Pass - Identität, Migration und was Zugehörigkeit heute bedeutet
Mit Ali Can, Sozialaktivist, Autor und Leiter des VielRespektZentrums in Essen
Wann: 26.11.2025, 19:00 Uhr
Wo: Hörsaal II , Hauptgebäude (Albertus-Magnus-Platz 1, 90523 Köln)
Wie fühlt es sich an, „deutsch und etwas anderes“ zu sein?
Was bedeutet Zugehörigkeit in einer Gesellschaft, die Vielfalt als Realität lebt, aber oft noch mit Vorurteilen ringt? Der Sozialaktivist und Autor Ali Can lädt in seinem Vortrag „Alman mit ohne Pass – Identität, Migration und was Zugehörigkeit heute bedeutet“ dazu ein, über diese Fragen nachzudenken und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Bekannt wurde Ali Can als Initiator der „Hotline für besorgte Bürger“ und des globalen Hashtags #MeTwo, der 2018 eine breite Debatte über Alltagsrassismus auslöste. Für sein Engagement gegen Rassismus und für gesellschaftlichen Zusammenhalt wurde er mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Jugenddemokratiepreis und als einer der jüngsten Träger des Bundesverdienstkreuzes.
Mit Humor, Empathie und klarem Blick spricht Can über Themen wie Heimat, Identität und Integration – und über die Frage, wie wir in einer vielfältigen Gesellschaft respektvoll miteinander leben können. Seine Perspektive macht Mut, Brücken zu bauen, zuzuhören und Vielfalt als Bereicherung zu verstehen.
Veranstaltung im Rahmen der Reihe:
„Lasst uns reden über die Risse im Fundament“
Mit dieser Reihe möchten wir an unserer Universität Raum für die Auseinandersetzung mit Rassismus, Sexismus und intersektionaler Diskriminierung schaffen. Denn diese sind kein Randphänomen, sondern Teil gesellschaftlicher Strukturen – auch an Hochschulen.
Wir laden euch ein:
Hört zu, stellt Fragen und diskutiert.
Weitere Infos zu Ali Can: www.ali-can.de